Liebe Schwimmlehrerinnen und Schwimmlehrer,
liebe Teams in Schwimmschulen, Vereinen und Bädern,

„Hey ChatGPT, bring meinem Kind Schwimmen bei.“

So viel kann heute automatisiert werden. Texte schreiben. Bilder erstellen. Fragen beantworten. Dinge sortieren, planen, vorbereiten.

Aber ein Kind an die Hand nehmen, wenn es zum ersten Mal unsicher am Beckenrand steht?
Das kann keine KI.

Einem Kind die Angst vor dem Wasser nehmen?
Das kann keine KI.

Sehen, wann ein Kind noch einen Versuch braucht, wann es Ermutigung braucht und wann es bereit ist für den nächsten kleinen Schritt?
Auch das kann keine KI.

Dafür braucht es Menschen.

Schwimmlehrerinnen und Schwimmlehrer. Vereine. Schwimmschulen. Bäderteams. Eltern, die begleiten, motivieren und manchmal einfach nur geduldig danebenstehen. Und alle, die in Kommunen, Stadtwerken und ausbildenden Einrichtungen dafür sorgen, dass Schwimmenlernen überhaupt möglich wird.

Gerade deshalb bedeutet ein Seepferdchen so viel.
Es ist nicht nur ein Abzeichen. Es ist ein Moment, in dem ein Kind spürt:

Ich habe mich getraut.
Ich habe geübt.
Ich habe es geschafft.

Quelle: Pimpertz